Ateliers richtig sauber machen

Künstler brauchen Ihre Freiheiten, Kreative benötigen große Ateliers, in denen sie sich nach Herzenslust austoben können. Da wird die Farbe großzügig auf die Leinwand aufgetragen, der Stoff zugeschnitten und die überflüssigen Fäden fallen achtlos auf den Boden. Wer schon einmal ein Atelier betreten hat, bevor es gereinigt wurde, dem ist mit Sicherheit die Mischung aus Schmutz und Chaos aufgefallen.

Hin und wieder jedoch, zum Beispiel am Tag des offenen Ateliers, wenn ein Sponsor oder Käufer sich anmeldet oder wenn ein Umzug in bessere Räumlichkeiten anstehen, müssen auch diese Räume gereinigt werden. Wie stellt man das an, ohne an der Aufgabe zu verzweifeln?

Der Plan – von oben nach unten

Zunächst muss das Atelier genau unter die Lupe genommen werden. Dazu beginnt man von oben nach unten. Die auf dem Tisch liegenden Projekte werden sorgfältig in die Schränke und Schubladen verstaut. Hierbei ist darauf zu achten, dass Materialien streng von Projekten, wie einer halbfertigen Bluse oder einer begonnen Plastik getrennt verstaut werden müssen. Alle Projekte, die nicht in Schränken, Schubladen oder Kartons verschwinden können, werden nun mit einer Plastik- oder Leinenplane abgehangen, damit die folgenden Reinigungsaktion die wertvollen Werke nicht zerstört.

Sind die Tische und Ablagen frei geräumt, beginnt man mit den Lampen. Ein feuchten Tuch, am besten aus Mikrofaser, wird in einen Eimer mit Allzweckreiniger getaucht. Die Lampen werden abgewischt und mit einem trockenen Leinentuch sofort wieder trocken nachgewischt. Macht man dies nicht, wird sich der Dreck der unteren Etagen des Ateliers auf die feuchte Schicht setzen und die Mühe war umsonst. Sind die Lampen gereinigt, nimmt man sich als nächstes die Fenster vor. In Ateliers sind Fenster entscheidend und meist immer voll gestellt. Also, auch hier: alle Blumentöpfe, Skulpturen, Bilder, Schneiderpuppen und Materialien in Schubkästen, Schachteln oder Schränken verschwinden lassen.

Mit dem gleichen Allzweckreiniger und einem Glasreiniger werden nun die Fenster zunächst von Außen gründlich gereinigt und sofort trocken gewischt. Nachdem dies streifenfrei gelungen ist, nimmt man sich die Fensterinnenseite vor. Hier kann es sein, dass zu den zwei Reinigern noch Terpentin hinzugenommen werden muss. Muss das Atelier eines Malers gereinigt werden, sind ganz sicher Farbflecken von Öl – oder Temperafarbe an den Fenstern zu finden. Diese Flecken bekommt man nicht mit einem normalen Reiniger ab. Hierfür ist das Terpentin von Nöten, alternativ ginge auch reiner Alkohol. Beide Mittel brechen die Struktur der Farben auf und machen sie weg waschbar. Sind die Scheiben sauber, wischt man mit dem selben Wasser, sofern es nicht zu dreckig ist, sämtlich Ablagen ab und trocknet sie sofort nach.

Der Boden – ein Kapitel für sich

Der Boden eines Ateliers ist mit Sicherheit eine Herausforderung. Denn immerhin finden sich hier alle Reste von Klebern, Farben oder anderer Materialien. Man beginnt zunächst mit der groben Reinigung durch eine Kehrmaschine. Kehrmaschinen günstig kaufen ist heute kein Problem mehr. Es gibt sie mit Staubbeutel oder ohne. In jedem Fall ist der Einsatz dringend zu empfehlen, wenn man an der Größe des Raumes und des Drecks nicht verzweifeln möchte. Denn so spart man sich eine Menge Zeit und Kraft.

Sobald der Boden vorgereinigt ist und man einen Überblick über die Farbflecken hat, geht es an den groben Schmutz. Man sollte sich hierfür einen Hochdruckreiniger kaufen. Ebenso wie es Kehrmaschinen günstig gibt, empfiehlt es sich Hochdruckreiniger kaufen zu wollen. Diese Geräte sind mehrfach anwendbar, also durchaus eine Investition in die Zukunft. Dank eines Hochdruckreinigers können Farbflecke, Kleberflecken oder auch eingetretene hartnäckige Verschmutzungen problemlos beseitigt werden. Wenn das Reinigen doch immer so einfach wäre, Staubbeutel aus der Kehrmaschine entfernen, Putzlappen und Eimer ausschütten. Fertig.

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